Substantiv, n.
Meinungs-Simulakrum
Mei·nungs-Si·mu·la·krum
[ˈmaɪ̯nʊŋs-ˌziːmuˌlaːkʁʊm]
Ein Meinungs-Simulakrum entsteht, wenn eine Person Ansichten vortäuscht, um Expertise zu simulieren, ohne tatsächliche Substanz zu bieten. Es ist die Projektion eines Gedankens, der nie gedacht wurde.
Im Konferenzraum sahen sie alle auf das beeindruckende Diagramm; nur Lea bemerkte, dass es ein reines Meinungs-Simulakrum war.