Substantiv, f.
Visionsträgheit
Vi·si·ons·trä·gheit
[ˌvɪziˈoːnsˌtrɛːkhaɪ̯t]
Der Zustand, in dem ambitionierte Zukunftspläne durch endlose Analyse und Diskussion ihre Dringlichkeit verlieren. Ein latentes Verharren im Möglichkeitsraum ohne Bewegung.
Im dritten Meeting des Tages vernebelt die Visionsträgheit den Konferenzraum, während die Präsentation wieder bei der ersten Folie hängen bleibt.